S M H - Die Schnelle Medizinische Hilfe der DDR

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Die SMH 3 war für den DMH-Einsatz vorgesehen und kam vorwiegend in größeren SMH-Leitstellen zur Stationierung. Aufgrund mangelnder Platzverhältnisse im Patientenraum des SMH 2 entwickelten die VEB Barkas Werke, der VEB MLW Labortechnik Ilmenau und der VEB  Fahrzeug- und Karosseriebau Parkentin einen erweiterte Variante, den B 1000 SMH 3. Ein Sonderaufbau, welcher aus einem Stahlrohrgerippe aufgebaut und mit einer aus GFK produzierten Heckklappe versehen war, brachte das erweiterte Platzangebot. Das verbesserte Raumangebot zog erhöhte Seitenempfindlichkeit nach sich. Die nach oben öffnende Heckklappe bot bei Regen und Schnee jedoch zusätzlich Schutz beim Einladen.

Zur Ausstattung gehörten eine Trage mit Tragetisch, welcher verstellbar gefedert, seitlich verschiebbar und eine Kopf-hoch und Kopf-Tief Lagerung möglich war. An der linken Seite befand sich ein Betreuerstuhl, am Kopfteil war der klappbare Arztsitz installiert und zudem gab es auf der rechten Site eine Sitzbank.

Die medizinische Ausstattung beinhaltete folgende Sachen:

Instrumentenschrank mit Klappfächern und Waschbecken, Oberschrank mit Glasschiebefenster und verschließbarem Arzneimittelfach hinter der Kopfstütze des Arztes, Narkosekreislaufsystem, Sauerstoff-Lachgas Anlage mit Absaugvorrichtung, tragbares Sauerstoffgerät, EKG Sichtgerät, EKG Registriergerät, tragbarer Defibrillator und Reanimationskoffer.

Alle DMH Fahrzeuge waren mit einer 4 Meter - Band Funkanlage ausgerüstet. Die Funkrufnamen gliederten sich in Bezirksname, Kreisstadt und Fahrzeugnummer.

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