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Sauerstoff-Lachgas-Anlage Typ Medimorph

 

Die Anlage des Typs Medimorph bestand im wesentlichen aus 3 Elementen und erlaubte eine Lachgasanalgesie bei schweren lebensbedrohlichen Zuständen.

Das erste Element bildeten die beiden 10 Liter Flaschen für Lachgas sowie Sauerstoff. Sie waren im Fahrgastraum hinter dem Beifahrersitz untergebracht. Von den Druckreduzierventilen führten Gasleitungen zu den Hochdruckmanometern. Diese waren vom Behandlungsraum gut abzulesen.

Das zweite Element bilden die Strömungsmesser auch Flowmeter genannt. Dazu gehören:

1. Abgang mit Gewindeanschluß für pneumatisch betriebene Geräte ( z.B. Spezivent), führt Niederdruck

2. Speisung des Absauginjektors

3. Flutung des Beatmungssystems mit hohem Flow

Das dritte Element wird vom sogenannten Narkosekreislaufteil gebildet. Es besteht aus dem Gerätekopf [1], dem Atemkalkbehälter [2], und dem zentralen Spann- und Gasrückführungsrohr [3]. Der Gerätekopf beinhaltet die Ventile für In- und Exspiration, Atemdruckmesser und Überschußventil. Das Überschußventil ist durch vertikales Verstellen von Spontanatmung (obere Rastereinstellung) auf Beatmung (untere Rastereinstellung) umschaltbar. Mit dem Atemvolumeter wird das Atemzugvolumen im Exspirationszweig gemessen. Zur C02 Eleminierung dient der Atemkalk. Das Kreissystem wird durch den Schlauch der Frischluftzufuhr aus dem Flowmeter, die Faltenschläuche für In- und Exspirationszweig mit Y- Verbindungsstück und dem 3,5 Liter Atembeutel komplettiert

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