S M H - Die Schnelle Medizinische Hilfe der DDR

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Die Erstversorgung von Notfallpatienten erfolgte in der Regel ausserhalb des Fahrzeugs, so daß der Arzt über eine tragbare Notfallausrüstung verfügen muß. Vorrangig wurden “Zwei- Koffer- Systeme” in den Fahrzeugen eingesetzt. Einen Koffer nutze die Besatzung für die allgemeine Notfalldiagnostik und Therapie, den Zweiten für die Reanimation.  Ein praktikabler Koffer war der “Arztnotfallkoffer” des VEB Kombinat Medizin- und Labortechnik Leipzig (VEB MLW Medizinmechanik Suhl). Er gehörte zur Grundausstattung der Fahrzeuge SMH 3 sowie SMH 4 und hat die Maße 42 x 24 x 35 (LxBxH in cm). Der Koffer besteht aus schlagresistentem Polysterol mit einer schwarzen Bodenwanne und signalroten Seitenschalen. Sechs aufklappbare Fächer ermöglichen eine übersichtliche Materialeinordnung. Die Bestückung durch den Hersteller erfolgte in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten.

In der SMH war eine Verwendung als Notfallkoffer für Reanimation oder als Notallkoffer für den DHD möglich.

Inhalt:

- Laryngoskop mit Spateln für Kinder und Erwachsene

- Beutelbeatmungsgerät

- Atemmasken für Kinder und Erwachsene

- Endotrachealtuben 12 - 26 Ch. und 30 - 38 Ch.

- Magill- Zange

- Tubusmandrins

- Klemmen

- Beißkeile

- Absaugkatheter

- Fußabsaugpumpe

- Skalpell

- sterile Handschuhe

- Anaesthesie Spray

- Infukoll- Infusionslösung 6 %

- Elektrolyt- Infusionslösung E 153

- Natriumhydrogencarbonatlösung 1000 SR

- Medikamente in Ampullenform: Adrenalin, Xylocitin, Atropin, Alupent, Faustan, NACL 0,9 %.

Als zweites Modell stellte der Betrieb einen Hausbesuchskoffer aus Leder her, der sich ausschließlich zur Ausstattung mit Medikamenten (Ampullen ) sowie medizinischem Ge- und Verbrauchsmaterial eignete.

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